Warum „Energieklasse A" nicht automatisch sparsam heißt
Das EU-Energielabel vergleicht ein Gerät nur mit ähnlich großen Geräten — nicht absolut. Ein großer Kühlschrank der Klasse A kann real mehr Strom verbrauchen als ein kleinerer der Klasse C. Auf deiner Rechnung landet aber der absolute Verbrauch in kWh, nicht der Buchstabe.
Die Klasse ist relativ, nicht absolut
Die Skala A–G wird innerhalb einer Produktgruppe und Größenklasse vergeben. Ein 300-Liter-Kühlschrank wird mit anderen großen Geräten verglichen, ein 150-Liter-Gerät mit kleinen. „A" heißt also „besonders effizient für seine Größe" — ein großes A-Gerät kann trotzdem mehr Strom ziehen als ein sparsames kleineres.
Was wirklich zählt: kWh pro Jahr
Die einzige Zahl, die auf deine Stromrechnung durchschlägt, ist der absolute Verbrauch (kWh/Jahr bei Kühlgeräten, kWh pro 100 Zyklen bei Wasch-/Spülgeräten). Mal 0,35 €/kWh ergibt das deine jährlichen Stromkosten. Genau danach — absolut, innerhalb deiner Größenklasse — ranken wir.
Erst Größe festlegen, dann nach Verbrauch sortieren
Der richtige Weg: Entscheide zuerst, welche Größe du brauchst (Liter, kg, Maßgedecke) — und vergleiche dann innerhalb dieser Klasse den absoluten Verbrauch. So findest du das Gerät, das deine Stromrechnung wirklich schont, statt nur dem Buchstaben zu vertrauen.
Sparsamste Geräte finden
EffizienzScout rankt 64.388 EPREL-Geräte nach absolutem Verbrauch je Größenklasse — mit Live-Strompreis-Rechner. Direkt zu den Bestenlisten: Waschmaschinen, Kühlgeräte, Geschirrspüler, Trockner. Oder dein eigenes Modell auf der Startseite suchen. Gesamtauswertung: Datenreport. Stand 2026-06-12.